Google University
Vortrag von Google-Mitarbeiter Thomas Korte.
Um 12 Uhr fand dann die Google University mit Thomas Korte statt. Dieser Vortrag
war hauptsächlich an Marketing-Agenturen gerichtet. Und zwar gibt es für die
professionelle Vermarktung von Google Adwords das Google Advertising Professional.
Das heißt bestimmte Agenturen, die für Ihre Kunden Google Adwords schalten, erhalten
ein extra Tool, genannt Client Center, mit dem sie die Adwords für viele Kunden verwalten
können. Zudem gibt es für große Agenturen ein sog. Google Qualitätssiegel. Um dieses zu
erhalten, muss die Agentur mind. 1000 $ in 90 Tagen ausgeben. Außerdem 90 Tage im Programm
sein und einen speziellen Qualitäts-Test ablegen. Dieser Test besteht aus insgesamt 500 Fragen,
von denen 120 Fragen abgefragt werden (im Zufallsprinzip). 75% dieser Fragen müssen richtig sein,
um das Qualitätssiegel zu erhalten.
Zurückzukommen auf das Client Center für Agenturen. Dort gibt es u.a. auch ein Ads Diagnostic Tool.
Mit diesem können Agenturen sehr schnell, unter Angabe des Keywords schauen, warum die Anzeige ihres
Kunden nicht angezeigt wird, z.b. weil es Jugendgefährdend ist o.ä.
Auch die Google API wurde angesprochen. Dabei handelt es sich um eine Schnittstelle für
Programmierer. Dabei gibt es auch ein spezielles Devoloper Forum, in dem sich die Programmierer
intern austauschen können. Google wünscht sich zudem, dass in der nächsten Zeit über die API viele
Softwares erstellt werden, um damit wiederum leicht neue Kunden für Google Adwords akquirieren zu können.
Das nächste Thema war das Google Adsense Update. Hier zeigte Herr Korte von Google,
dass für Content-Seiten, welche geringere Erfolgsaussichten auf einen Klick haben, der
CPC reduziert wird. Diesbezüglich wurden zwei Seiten verglichen. So gibt es z.B. auf einer
Produktseite mit Produktempfehlung von Kunden mehr CPC als bei einer einfachen Content-Seite, die
lt. Google weniger relevante Klicks liefert.
Als nächstes wurde der Google Value-Track vorgestellt. Es handelt sich dabei um ein Tracking-System,
über das man sieht, ob der Kunde über eine Suchseite, oder über eine Contentseite kommt. Dieses Tracking
funktioniert sehr einfach, man hängt an seinen Link einfach folgende Parameter:
http://www.domain.de/?id={ifsearch:auto}{ifcontent.traumautogroup}
D.h. wenn der Kunde über eine Suchseite kommt, wird auto ausgegeben, wenn er über eine Contentseite kommt,
wird traumautogroup ausgegeben. Dieses Tracking kann man dann selbst über seine eigenen Logfiles auswerten.
Weiter ging es in der Google University um die neue Produkt-Suchmaschine Froogle. Es wurde sehr
deutlich betont, dass es für die Werbe-Agenturen unbedingt ein Teil des Angebotes werden muss,
für Kunden die Produktdatenfeeds in Froogle unterzubringen.
Auf meine Frage hin, wann Froogle-Ergebnisse im Google-Index erscheinen, meinte Thomas Korte,
dass früher oder später, bei Suchabfragen, die Froogle-Ergebnisse in der One-Box über den organischen
Suchergebnissen erscheinen werden (so wie im Moment die Google-News).
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