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Spam: wie man Suchmaschinen NICHT spammt


Welche Optimierungsmaßnahmen sind zu extrem und gelten als Spam?

Von 11-12 Uhr ging es dann um das Thema "Spam: wie man Suchmaschinen NICHT spammt". Referenten waren Stefan Karzauninkat, der als Qualitäts-Manager bei Seekport arbeitet und der renomierte Suchmaschinen-Experte Danny Sullivan von SearchEngineWatch. Stefan Karzauninkat erklärte verschiedene Spam-Arten, u.a. Content-Spam, also die typischen Shop-Clones der Affiliate-Partner, s.g. Shoppingseiten, oder auch Seiten, die den Inhalt von Wikipedia verwenden. Bei Seekport werden solche Seiten zuerst maschinell erkannt und dann anschließend von einem eigenen Index-Qualitäts-Team entweder direkt aus dem Index gelöscht oder schlechter gelistet.

Danny Sullivan erzählte, dass z.B. wie bereits bekannt Google selbst Cloaking macht und auch eine große Radio-Anstalt in den USA Cloaking durchführt. Ob es sich dabei um Spam handelt oder nicht, entscheidet Google von Fall zu Fall. Große Firmen, die allerdings bereits ein gutes Branding besitzen (oder z.B. durch sponsored Links bekannt sind) hätten bei der Cloaking-Spam-Behandlung von Google allerdings klare Vorteile.

Ein Teilnehmer fragte, wie er Vorgehen müsse, wenn er unbeabsichtigt die Suchmaschinen mit seiner Seite vollspammt (z.B. bei Fireball stand er einmal in den Top10 auf Platz 1 - 10 mit seiner Seite). Danny meinte dazu, dass man sich diesbezüglich an die Google-Kontaktadresse in seinem Land wenden soll und Google sagen soll, dass sie ein Index-Problem haben. Google werde dann entweder das Problem lösen oder im schlimmsten Fall werde Google antworten, dass man sich die Guidlines genau durchlesen solle und das Problem beheben.

Zu der Frage eines Teilnehmers, ob Subdomains schädlich seien, meinte Stefan Karzauninkat von Seekport, dass Subdomain ok sind, solange man damit nicht übertreibt. So könne man also pro Keyword auch eine eigene Subdomain anlegen. Aber wie gesagt, man solle damit nicht übertreiben, es soll also im Verhältnis stehen.

Auf die Frage, ob man einen Konkurrenten mit Spam, z.B. durch Doorway-Pages, gezielt schädigen könne, meinte Herr Karzauninkat, dass wenn jemand den Inhalt der eigenen Seite kopiert, man diesbezüglich rechtliche Schritte einleiten sollte. Danny Sullivan meinte, wenn jemand anderes uns schädigen will mit Spam, solle man widerum mit Google Kontakt aufnehmen und diesen das Problem schildern. Google werde das Problem dann ggfls. beheben.